Samstag, 12. Juni 2010

Dank auch an meine Lehrer - Tag des Lehrers

Oft haben wir Euch dieses Gedicht aufgesagt, Frau Hensch, Frau Boy, Frau Walther, Herr Scheller und wie sie alle hießen, die meinen ganz persönlichen Schulalltag geprägt haben.

Sie alle haben ihren Anteil daran, daß ich mich gern erinnere, ging es doch gerade in der sozialistischen Schule nicht nur um den zu lernenden Stoff, sondern auch um das, was sich heute hinter dem wohl, aber leider auch hohl klingenden Begriff "Sozialkompetenz" verbirgt.

Damals hieß das Solidarität oder im Kleinen auch nur Hilfsbereitschaft, dem Schüler neben sich zu helfen und wenn es bei einem selbst klemmte, auf die Hilfe anderer zu bauen.


Das Lied vom Dank der Schüler an die Lehrer

      Walter Stranka


      Wir kommen täglich mit den vielen Fragen,
      die heimlich im Gehirn und Herzen reifen,
      und suchen Antwort, suchen zu begreifen,
      was uns die Menschen und die Dinge sagen.


      Wir wollen gern in ihre Tiefen schauen
      und ganz verstehn’ die wunderbare Erde,
      auf daß sie uns vertraut und heimisch werde
      und ahnen läßt, wie wir sie einst bebauen.


      Wir wollen wissen, wie Gestirne glühen
      und sich Atome teilen im Getöse
      und wer dem Bergmann gut ist und wer böse
      und auch für wen die roten Rosen blühen.


      Wir wollen wissen, was die Väter trieben,
      und ihre Kämpfe, ihre Siege preisen
      und sinnend über Ozeane reisen
      und Sprachen sprechen und die Menschen lieben.


      Wir wollen schon von fernen Tagen träumen.
      Das Glück der Heimat wollen wir besingen,
      besingen, was die Großen fertigbringen,
      und ihnen nachzueifern nicht versäumen.


      Wir wollen aufrecht geh’n durch dieses Leben
      und auch in schweren Stunden niemals schwanken,
      und allen Lehrern wollen wir es danken,
      die solch ein Wissen auf den Weg uns geben.


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