Mittwoch, 11. März 2009

Hilflosigkeit und Trauer


Bildnachweis: Gerd Altmann auf www.pixelio.de

Kommentare:

Frank hat gesagt…

Leider wird es so kommen, wie nach dem Erfurter Massaker: Man wird von Seiten der Politik auf das Internet und Computer schimpfen, den Verkauf von Gurkenschälern und Küchenmessern einschränken und ansonsten den Waffennarren, Knallchargen und Balleridioten in den Schützenverbänden weiterhin ihr privates Waffenlager im Schlafzimmer gestatten. Wie kann es sein, dass ein "normaler" Familienvater 15 Waffen zu Hause hat und dazu einen Munitionsvorrat, den die Bundeswehr bisher nicht mal in Afghanistan verballert hat? Gehört dieser Vater nicht eingesperrt? In jedem Fall gehören Waffen nicht in private Hand und wenn man schon ballern muss, dann sollten die Dinger nach Gebrauch im Vereinsheim sicher weggeschlossen werden und nicht zu Hause rumliegen. Aber nachdem sich die offizielle und geheuchelte Trauer und Wut der Politiker wieder gelegt haben werden, wird weiterhin NICHTS geschehen. Sieben Jahre hat die Bande im Bundestag seit Erfurt Zeit gehabt.

Jeanette hat gesagt…

Tja, das frage ich mich auch, was machen Waffen überhaupt im Haushalt, verdammt die gehören in den Schützenverein. Ansonsten stehe ich immer noch hilflos vor diesem Geschehen.

Anonym hat gesagt…

Frank hat den Nagel auf den Kopf getroffen.Diese Gesellschaft "ermuntert" doch geradezu solche "kranke" Typen. U-Bahn Schläger; Gewaltverbrecher; Kinderschänder-und mörder; Vergewaltiger und Amokläufer! Die Politik hatte in der Tat genügend Zeit, auf diese negative Entwicklung und den Werteverfall unserer Gesellschaft zu reagieren...! Passiert ist nur, das es immer schlimmer wird! Und unsere Medienlandschaft - bis auf einige Ausnahmen - tut ihr übriges dazu...! Amerika-wir kommen!