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Freitag, 12. Oktober 2012

Es ist nicht zu fassen

Den Friedensnobelspreis bekommt in diesem Jahr die Europäische Union. Wenn ich richtig gezählt habe, sind von den 27 Mitgliedsstaaten und 6 Beitrittskandidaten 25 Staaten in der NATO, die natürlich weltweit für ihre Friedensbemühungen bekannt ist.

Ich kann gar nicht, na Ihr wißt schon.

Kann mir mal einer erklären, was die in Oslo in den letzten Wochen und Monaten zu sich genommen haben?

Montag, 10. Januar 2011

Kennst Du noch den Weltfriedensrat?

Lange habe ich das Wort "Weltfriedensrat" nicht mehr gelesen, ja ich wußte nicht mal, ob er noch existiert. Gestern abend beim Lesen im RotFuchs tauchte es wieder auf, im Beitrag zum türkischen Kommunisten und Dichter Nazim Hikmet. Und wann immer mir ein lang nicht gehörter Begriff wieder unter die Augen kommt, ist es Zeit für: Kennst Du noch/Weißt Du noch?

Der Weltfriedensrat wurde auf dem II. Weltfriedenskongreß vom 16. - 22.11.1950 in Warschau gebildet. Er löste das Ständige Komitee des Weltfriedenskongresses ab, das auf dem I. Weltfriedenskongeß (gleichzeitig vom 20.04.- 25.04.1949 in Paris und Prag tagend) gewählt worden war.

"Er tritt ein für die Prinzipien des friedlichen Nebeneinanderbestehens der Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung; die Beilegung von Streitigkeiten zwischen den Ländern mit Hilfe von Verhandlungen und Vereinbarungen; das Verbot von Kernwaffen und aller Massenvernichtungsmittel; die allgemeine und vollständige Abrüstung; die europäische Sicherheit; die Unterstützung des Kampfes der kolonialen und unterdrückten Völker um ihre nationale Unabhängigkeit usw.

Zu den wirkungsvollsten Aktionen des Weltfriedensrates (WFR) gehören die weltweite Unterschriftensammlung unter den Stockholmer Appell für das Verbot der Atomwaffen und die Aktionen für das Verbot von Kernwaffenversuchen.

Die Tagung des WFR in Genf im Juli 1966 beschloß ein Memorandum zur europäischen Sicherheit, das den Bestrebungen der europäischen Völker nach Frieden Rechnung trägt. Der WFR stützt sich auf die nationalen Friedenskomitees, auf Weltorganisationen wie den WGB (Weltgewerkschaftsbund), die IDFF, den WBDJ u. a., die Kollektivmitglieder sind und auf bekannte Einzelpersönlichkeiten.

Er vereinigt Vertreter aller Bevölkerungsschichten, der Gewerkschaften, der freischaffenden Berufe sowie der verschiedensten Organisationen, unabhängig von ihrer politischen, religiösen und anderen Überzeugungen. Mehr als 500 Mitglieder, darunter auch Persönlichkeiten aus der DDR, vertreten im WFR über 80 Länder.

Während der Zeit zwischen den Tagungen werden die Beschlüsse durch sein Präsidium durchgeführt. Ständiges Organ des WFR ist das Sekretariat..."

Quelle: Kleines Politisches Wörterbuch, Dietz Verlag Berlin 1967


Ja, es gibt ihn noch, den Weltfriedensrat,seit ist Socorro Gomez Präsident des WFR, heute hat der WFR seinen Sitz in Wien, nachzulesen unter Wikipedia.

Erster Präsident des WFR war Frédéric Joliot-Curie, Ehemann von Iréne Joliot-Curie und Schwiegersohn von Marie Curie.

Jährlich gibt der WFR einen Internationalen Friedenspreis heraus, Preiträger waren u.a. Nikos Kazantzakis, Dmitri Schostakowitsch, bereits oben erwähnter Nakim Hikmet, Pablo Neruda, Paul Robeson, Pele, Charlie Chaplin.

Bildnachweis: Bundesarchiv, 1954 noch Haus der Ministerien geschmückt zur Außerordentlichen Tagung des WFR in Berlin

Natürlich weckt dieses Foto Erinnerungen, denn ich habe als Kind oft vor diesem Haus gestanden und auf die Mutter gewartet, die eben genau dort arbeitete. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte und es war auch deutlich nach 1954.


Montag, 13. Dezember 2010

Die 17., diesmal in Südafrika


Heute eröffnet der Präsident Südafrika die XVII. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Pretoria (Tshwane). Bis zum 21. Dezember werden sich ca. 20.000 süfafrikanische und ca. 10.000 ausländische Jugendliche ein Stelldichein geben, ein Stelldichein gegen Krieg, Imperialismus, Rassismus, Faschismus.

Veranstaltet werden die Weltfestspiele vom WBDJ, dem Weltbund der Demokratischen Jugend.

Der WBDJ hat sich am 10. November 1945 als Lehre aus dem verheerenden II. Weltkrieg auf der Weltjugendkonferenz in London gegründet. Er vereinigt heute ca. 150 (da gehen die Quellen etwas auseinander) Jugendorganisationen mit ca. 30 Mill. Mitgliedern. Grundlage ist der Kampf für Frieden, Abrüstung, Demokratie, nationale Unabhängigkeit und Fortschritt. Sein höchstes Organ ist die Generalversammlung (bis 1957 Weltkongreß), die alle drei Jahre zusammentritt. Gegenwärtiger Vorsitzender des WBDJ ist Tiago Vieira aus Portugal.

Die I. Weltfestspiele fanden im Sommer 1947 in Prag statt. Es folgten 1949 Budapest, 1951 Berlin - Hauptstadt der DDR, 1953 Bukarest, 1955 Warschau, 1957 Moskau, 1959 Wien. Die weiteren Stationen der Weltfestspiele waren 1962 Helsinke, 1968 Sofia, 1973 erneut Berlin, 1978 fanden sie in Havanna statt, 1985 war die Vertreter der demokratischen Jugend wiederum in Moskau, 1989 in Pjöngjang.

Nach dem Zerfall der sozialistischen Weltsystems Anfang der neunziger Jahre sah es nicht gut aus für die Spiele, erst auf Initiative Fidel Castros fanden nach 8 Jahren erneut statt. Gastgeber war wie bereits 1978 Havanna. Algier folgte 2001, 2005 Caracas und nun 2010 Pretoria (Tshwane). Das diesjährige Festival ist Nelson Mandela und Fidel Castro gewidmet.

Ursprünglich war das 17. Festival in Minsk geplant und sollte bereits im vorigen Jahr stattfinden. Aus finanziellen Gründen hat der kommunistische Jugendverband von Belarus die Spiele absagen müssen.

Zu diesem Zwecke hat vor ca. 2 Jahren der philosophische Schiffskater ein Video gebastelt, die Hymne der demokratischen Jugend der Welt mit wunderschönen Bildern aus Belarus:



Ich hoffe aber, in den nächsten 9 Tagen hier auch wunderschöne Bilder aus Pretoria zeigen zu können.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Zucker und Salz


Meine erste Erinnerung an Kuba hängt mit dem Buchtitel rechts zusammen. In der zweiten Klasse war es wohl das erste Buch, daß wir im Deutschunterricht durchgenommen haben. Da ich ein Bild von "Zucker und Salz" bereits vor einigen Tagen hier reingestellte, habe ich jetzt bei meinem Bericht über die Veranstaltung eben für "Camilo" entschieden, zumal das Bild eine der ersten Aufgaben nach dem Sieg der Revolution 1959 dokumentiert - die Alphabetisierung.

Seit 20 Jahren erfährt man in deutschen Medien wenig über Kuba, eine rühmliche Ausnahme bildet da die Junge Welt, ansonsten jedoch liest man wenig und wenn, sind es negative Schlagzeilen.

Dieser wunderbare Film (obwohl es in der technischen Ausführung sicher Mängel gibt) bringt uns vier Frauen, vier Freundinnen nahe, die 1960 in die Sierra Maestra gingen, um eben jene Aufgabe der Alphabetisierung in Angriff zu nehmen.

Der Film erzählt von der Geschichte der Freundschaft, eine Freundschaft, in der man auch das Salz miteinander essen kann und nicht nur den Zucker, die in eben der Sierra Maestra begann und die bis heute anhält.

Jedem, der sich für die jüngere Geschichte Kubas, für die Revolution interessiert, kann ich diesen kurzen, aber intensiven Film nur empfehlen.
Morgen wird er in Freiburg gezeigt, am 25. Oktober sind Film und zwei der vier Akteurinnen sowie Tobias Kriele in München.



In Mainz waren ca. 150 Menschen bei der Veranstaltung. Nach dem Film standen Maria (Angela) und Elena den Besuchern Rede und Antwort. Fragen kamen zur doppelten Währung, zur Solidarität der DDR, zu den jetzigen Privatisierungen und natürlich zum Gebahren der USA.
Von daher ein Dank an Filmer und Organisatoren dieser Veranstaltung.



Mittwoch, 22. September 2010

Zwei Anzeigen in der Zeitung


In Anlehnung des Titels eines von mir unzählige Male gelesenen Buches, sind mir in der heutigen Jungen Welt zwei Anzeigen aufgefallen.

Die eine lädt am 2. Oktober zur "Langen Nacht der DDR-Literatur" in die jw-Galerie ein und auf dem Programm stehen Becher, Reimann, Reiber, Strittmatter und Kahlau. Von den Lesenden springt mir sofort Carmen Maja Antoni in die Augen und weckt die Erinnerung an ihren "Zwerg Nase" - ein wunderbarer Film.

Gern würde ich diesen Termin wahrnehmen, leider bin ich dieses Mal erst später im Oktober in der Hauptstadt. Becher klingt gut, Strittmatter auch, bei Brigitte Reinmann gehöre ich wohl zu den wenigen Menschen, die mit Ihrer "Franziska Linkerhand" nichts anfangen können, allerdings habe ich das Jugendbuch "Ankunft im Alltag" verschlungen.

Auf der gleichen Seite die Ankündigung des Filmes "Zucker und Salz", ein Film über 4 Kubanerinnen, die 1959 als Jugendliche die Revolution erlebt haben. Dieser Film wird ebenfalls in der jw-Galerie, allerdings am 29.09.2010 gezeigt.

Und hier schlug glatt mal das Glück zu. Eben jener Film, der mich natürlich sehr interessiert, wird am 03.10.2010 um 15.00 Uhr in Mainz in Kino Capitol gezeigt. Einladende Gruppen in Mainz sind:

  • DKP Mainz;
  • Trotz alledem! Mainz;
  • SDAJ Hessen;
  • Venezuela Soli Frankfurt am Main;
  • RotFuchs-Initiative Rhein-Main;
  • Infoladen Linker Projekte, Wiesbaden.
Falls also jemand in Mainz und Umgebung ebenfalls Interesse zeigt, dem schicke ich den Flyer gern per Mail zu. Einfach hier im Blog melden. Ist sicher das Sinnvollste was man an diesem Tag machen kann.

Bildnachweis: Info-Flyer für Mainz



Montag, 9. August 2010

Vergessen wir es nicht,


daß 2010 nicht nur der 65. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus in der BRD gegangen werden konnte.

In Japan jährte sich am Freitag in Hiroshima und jährte sich heute in Nagasaki zum 65. Mal der Atombombenabwurf der Amerikaner auf diese beiden japanischen Städte.

Während ich im Geschichtsunterricht gelernt habe, daß dieser Abwurf kriegtechnisch nicht notwendig gewesen wäre, wird dieser Abwurf in den deutschen Medien eher sehr wenig thematisiert. Natürlich wird der Jahrestag in einigen Zeitungen genannt, geschichtliche Zusammenhänge bleiben außen vor. Versucht mal nach Nagasaki 1945 zu googlen, erstaumlich wenig deutschsprachige aktuelle Artikel finden sich.

Auch diese beiden Gedenktage, der 6. und der 9. August eines jeden Jahres sollten immer Mahnmal für den Frieden sein, sollten uns auffordern, dafür zu kämpfen, den Wahnsinn in Afghanistan zu beenden, eher gestern als heute.


Dienstag, 22. Juni 2010

Vietnam

ist heutzutage eher nicht in unseren Medien vertreten.

Das ist sicher gerade für diejenigen schade, die mit der Solidarität für Vietnam aufgewachsen sind, die ihre Spendengroschen in Fahrräder für die vietnamesische Befreiungsfront investiert haben.

Ich habe heute einen Blog gefunden, den ich ab und zu besuchen werden.


Sonntag, 23. Mai 2010

Tja, die bösen Griechen



Da gehen die so einfach auf die Straße, in der BRD wohl für die nächsten Jahre leider unvorstellbar. Während man dort allerdings eine Partei hat, die tatsächlich noch von Klassenkampf spricht, verklüngelt sich hier alles in ominösen Schichten.

Donnerstag, 18. März 2010

Sie finden statt, die Weltfestspiele

Nachdem 2008 Belorußland offiziell aus finanziellen Gründen die für 2009 geplanten 17. Weltfestspiele an den WBDJ zurückgegeben haben, fand ich heute bei redglobe folgende Meldung.


"Die 17. Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen finden vom 13. bis 21. Dezember 2010 in Johannesburg und Soweto statt. Das kündigte der Generalsekretär des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ), Jesús Mora, bei einer Pressekonferenz in der angolanischen Hauptstadt Luanda mit. Südafrika werde ein würdiger Austragungsort sein, denn es sei das Symbol des langen Kampfes gegen die Apartheid und jede Form sozialer Diskriminierung.



Neben der Politik werde das Festival stark kulturell und sportlich geprägt sein, erklärte Mora. Diskussionsthemen seien der Kampf um den Aufbau einer besseren Welt und für den Schutz der Umwelt: Im Kulturprogramm seien ein Festival des Protestliedes, Ausstellungen junger Fotografen und ein großes Konzert für Frieden und Freundschaft vorgesehen. Im Jahr der Fussball-Weltmeisterschaft wird auch der Sport mehr Bedeutung haben, als bei früheren Festivals. So soll es ein Fussballturnier und Wettbewerbe in anderen Disziplinen geben.


Thematische Foren werden sich dem 35. Jahrestag der Unabhängigkeit Angolas und Mozambiques, dem 20. Jahrestag der Befreiung Namibias und dem 30. Jahrestag der Befreiung Zimbabwes widmen, kündigte der WBDJ-Vertreter an. Gewürdigt werden soll auch die kubanische Solidarität in Afrika und besonders der Beitrag der Insel zur Unabhängigkeit Angolas und Namibias. Die lateinamerikanischen TeilnehmerInnen wollen auch die Erfolge der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika (ALBA) vorstellen.


Der für internationale Beziehungen zuständige Sekretär der ANC-Jugendliga, Abner Musaze, kündigte an, dass die Einwohner von Johannesburg und Soweto die Delegierten und Gäste der Weltfestspiele mit grosser Herzlichkeit empfangen werden."


Quelle: weltfestspiele.de / RedGlobe

Sonntag, 14. März 2010

Im postsowjetischen Raum

heißt eine Rubrik bei "Ria Novosti".

Heute findet man dort folgende Meldung:

MOSKAU / TIFLIS / BRÜSSEL, 14. März (RIA Novosti). Ein am Samstagabend gesendeter fingierter Fernsehbericht über den russischen Einmarsch in Georgien, bei dem Präsident Michail Saakaschwili getötet wurde, hat in dieser transkaukasischen Republik Panik ausgelöst.


Die Pressesprecherin des Präsidenten musste kurz danach eine Erklärung abgeben, es gebe keine reale Gefahr eines solchen Einmarsches. die Opposition sieht in dieser Aktion eine Art „Gehirnwäsche". Hunderte von Einwohnern der georgischen Hauptstadt Tiflis forderten vom Fernsehsender Imedi, der die Öffentlichkeit in die Irre geführt hat, eine Entschuldigung.


Weiter hier.

Freitag, 1. Januar 2010

Ein friedliches Neues Jahr


Ich wünsche Euch und Ihnen von ganzem Herzen ein vor allem friedliches, ein gesundes und ein gutes Jahr 2010!

Желаю вам мира, здоровья и счастья в новом году!

I wish you a happy New Year!

Ik wens u een heel gelukkig en vooral een gezond 2010 toe!


Montag, 5. Oktober 2009

Internationaler Tag des Lehrers


Im Juni habe ich an den Tag des Lehrers in der DDR erinnert und dabei erfahren, daß es seit 1994 auch in der BRD den von der UNO empfohlenenen Internationalen Tag des Lehrers eben an diesem 5. Oktober gibt.

Aufgrund meines Beitrages vom 12. Juni wurde mein Blog heute vielmals gefunden über das Stichwort "Tag des Lehrers". Ich würde gern mehr erfahren, wie wird der Tag heute aufgenommen, kennen den Tag Kinder und Eltern, gibt es eine Art Dankeschön an die Lehrer oder war passiert an einem solchen Tag heute.

Ich hoffe jedoch, daß es sehr sehr viele Lehrer gibt, die mit Freude und Engagement jeden Tag das kleine Wunder vollbringen, unseren Kindern den Zusammenhang der Erde beizubringen.


Montag, 22. Juni 2009

Und auch das darf nicht vergessen werden


"MOSKAU, 22. Juni (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat am Montag, dem Gedenk- und Trauertag für die im Großen Vaterländischen Krieg Gefallenen, einen Blumenkranz am Ewigen Feuer am Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau niedergelegt.

Der Gedenkzeremonie zum 68. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges wohnte der moldawische Präsident Vladimir Voronin bei, der zu einem Arbeitsbesuch in der russischen Hauptstadt weilt.

Zugegen waren auch der Vorsitzende des Föderationsrates Sergej Mironow, der Staatsduma-Vorsitzende Boris Gryslow, der Vizepremier Sergej Sobjanin, Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow, der Vorsitzende des Verfassungsgerichtes Valeri Sorkin sowie leitende Mitarbeiter anderer Ministerien bzw. Behörden, Staatsbeamte und Veteranen.

Die Zeremonie der Kranzniederlegung endete mit einem feierlichen Vorbeimarsch von Einheiten der Moskauer Stadtgarnison."


aus Rianovosti von heute


Mittwoch, 17. Juni 2009

Ich habe nur eine kleine Frage


Ich kann nicht einschätzen, was zur Zeit im Iran los ist, was wirklich hinter den Demonstrationen steckt und deshalb habe ich nur eine Frage:

Die Landessprache im Iran ist persisch, lokal wird sie laut Wikipedia Faarsi genannt, warum sind die Plakate auf englisch oder sogar eines auf deutsch?

Ich hoffe, es ist auf dem von mir aus der heutigen Ausgabe der Allgemeinen Zeitung gescannten Foto zu erkennen, ich habe es im Internet leider nicht gefunden.


Bildnachweis: dpa


Freitag, 6. März 2009

Deutsche A....kriecherei


Herr Steinmeier hatte was zu sagen, nicht viel und anscheinend auch nicht ohne Erlaubnis von Barack Obama und Hilary Clinton.

Nachdem sich Hilary huldvoll zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen NATO und Rußland geäußert hatte, wurde Klein-Steinmeier aktiv. Man solle doch den NATO - Rußland -Gipfel wieder beleben.

Bei der Kanzlerkandidatur wird ihm diese Äußerung wohl nicht viel helfen, aber hoffen kann man ja. Schließlich hat Deutschland schon einmal eine Kanzlerin bekommen, die 2003 am liebsten Kniefälle vor Kriegs-Bush gemacht hätte (Man könnte auch sagen, sie wäre ihm am liebsten in den Allerwertesten gekrochen).

Schade daß das den europäischen Mitgliedsstaaten nicht allein eingefallen ist, aber man wollte wohl erst mal abwarten, wie sich Mister "we can" positioniert. Nun tat er es, also kann Klein-Steinmeier da auch hinterherhoppeln...

Irgendwer hat einmal gesagt, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient...nein, ich erhebe Einspruch, soviel kann ich in meinem Leben gar nicht verbrochen haben.


Mittwoch, 28. Januar 2009

Artek vor dem Aus?


Artek wurde 1925 als Lagersanatorium für kranke Kinder vom Vorsitzenden der Russischen Gesellschaft des Roten Kreuzes mit Hilfe des Kommunistischen Jugendverbandes, dem Komsomol, auf der Krim gegründet.

Bereits 1926 besuchten auch deutsche Kinder aus Hamburg und Berlin das Lager.

In den Jahren des Bestehens der Sowjetunion war es ein internationales Pionierlager, Kinder aus 60 Nationen erholten sich dort.

Jetzt steht Artek vor dem Aus. Zum ersten Mal gibt es keine Wintergäste und der Direktor des Lagers Boris Nowoschilow wollte mit einem Hungerstreik Kiews Regierung zum Erhalt des Internationalen Kinderlagers drängen. Er liegt im Krankenhaus.

Das Lager erstreckt sich 7 km entlang der Schwarzmeerküste und umfaßt eine Fläche von 400 ha. Hier gibt es Filmstudios, Kinosäle, Museen und ein Zentralstadion mit 10.000 Plätzen.

Ein Aufenthalt in Artek war der Traum vieler Pioniere meiner Generation. Über zwei Millionen Kinder haben sich bis zum heutigen Tag dort erholt.

Der Weiterbetrieb ist in Gefahr, weil nach Aussage der Arteksprecherin Jelena Mech der Staat nur noch 3.000 statt der 15.000 notwendigen Ferienplätze finanziert. Die Beschäftigten des Lagers haben seit Oktober kein Gehalt mehr bekommen.

Man kann über die Gründe spekulieren, einer davon ist sicherlich in den steigenden Grundstückpreisen für die Schwarzmeerküste zu suchen.

Manchmal kann man gar nicht so schnell essen, wie man ... möchte.

Quelle: Neues Deutschland vom 28.01.2008