Samstag, 5. März 2011

Es gibt Dinge,


die sind einfach nur peinlich. Dazu gehört sicher, daß ein Vater seinem 39-jährigen Sohn eine Torte mit dessen Abbild bringt. Den dazugezuckerten Satz kann jeder selbst lesen. Dieses Präsent war Teil der Guttenbergdemonstration in Guttenberg, an der immerhin lt. Agenturberichten 2.000 Menschen teilnahmen.
Oberpeinlich wirds allerdings, wenn man sich dabei auch noch so öffentlichkeitswirksam ablichten läßt. Hat irgendetwas vom Vater, der wegen seines unverstandenen Sohnes in die Schule zum Direktor rennt.

Wenn dann Väterchen Enoch noch äußert, er habe einen derartigen Geifer und Jagdrausch seit 1945 nicht mehr erlebt, muß ihm wohl entfallen sein, daß er 1945 das Licht dieser Welt noch gar nicht erblickt hatte. Dieses bereits damals schon nicht mehr adlige Ereignis fand erst 1946 statt.

Bild: dpa, gefunden natürlich auf bild.de



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das is nicht wahr!? Dem Vater
kann ich ja noch nachsehen, dass
er für seinen missratenen Filius eintritt, wenn auch auf wirklich sehr peinliche Art und Weise.
Aber das sich ein großer Teil des
Volkes derartig den Verstand zukleistern läßt, ist wirklich bedenklich. Da kann ich mir gut vorstellen, wem die noch alles hinterherlaufen würden. Für MEnschen, die sich für ihre Interessen einsetzen und dafür Nachteile erfahren, manchmal sogar in den Knast kommen, gibt es solchen "Einsatz" nicht. es ist
sehr ekelig.
An Dich, Jette, aber die liebsten Grüße.
Anne

Jeanette hat gesagt…

Anne, daß der Mann zu seinem Sohn steht, das ist selbstverständlich. Wenn er's ordentlich macht, wäscht er ihm ordentlich den Kopf. Aber in der Art und Weise wie auf dem Foto ist es einfach nur oberpeinlich und wie alles bei den Guttenbergs auf Show ausgerichtet.
Was mich trotz allen Parteiengedöns wirklich gewundert hat, ist, daß der Hosenanzug es so gelassen sah. Nur bei der ist eh alles auf Machterhalt ausgerichtet, vielleicht waren auch diese Äußerungen eher hinterrücks.