Sonntag, 27. März 2011

Im Moment,

ich gebe es zu, ist da nur Enttäuschung. Nichts LINKS - weder in Rheinland-Pfalz noch in Baden-Württemberg. Man kann es wohl nicht anders sagen, in der Landespolitik ist die Linke noch nicht angekommen.

Vielleicht kann ich mich morgen freuen, daß es in Stuttgart für eine Ablösung von Mappus gereicht hat, daß es wohl eine Regierung von Grüne und SPD gibt...aber dazu braucht es wohl noch einige Stunden.

Kommentare:

Nadja Norden hat gesagt…

Liebe Kampfgenossin Jette,
Eigentlich geht es mir gar nichts an. Trotzdem: Ich kann unmöglich verstehen daß jemand als Kommunistin Illusionen hat über der konterrevolutionären „PDS Die Linke“ und diese als „Alternative“ zu den herkömmlichen Parteien auch nur in Betracht nimmt.
Meines Erachtens, sollten die Deutschen die beanspruchen Kommunisten zu sein sich an die APO, außerparlamentarische Opposition, halten und sich zusammenschließen zum Aufbau einer revolutionären Partei.
Im Westen nichts Neues,
Deine Freundin
Nadja
<3

Anonym hat gesagt…

Wenn es aber keine APO gibt und man sein Kreuzchen irgendwo machen muss, dann doch so weit links wie möglich. Als Opposition taugt Die Linke allemal, und eine starke Opposition ist auch wichtig bei dem ständigen schwarz-rot oder schwarz-grün oder rot-grün oder welche Farbkombinationen noch so ausprobiert werden können.

Auch wenn man Kommunist ist, sollte man die Realitäten nicht aus den Augen verlieren...

Anonym hat gesagt…

Witzig, witzig: Enttäuschung??? Warum, weshalb? Glauben Sie etwa, man könnte per Wahl in NRW den Sozialismus durch die Hintertür wieder einführen??? Nee-neee-neeee! Und was sollte denn da die Linke in diesem Machtpoker für eine Rolle spielen? Daß immerhin noch ein paar Verirrte diese Partei für wahlwürdig halten, ist entweder politische Unbedarftheit oder ein mehr als lächerlicher Rülpser gegen die bürgerliche Machtarroganz...
Morjen!
Konrad.

Nadja Norden hat gesagt…

@Anonym:
Im “freien” Westen hat es doch immer eine APO gegeben (damals von der DKP stark verschrien)? Armes Deutschland falls es heutzutage wirklich überhaupt keine APO mehr geben soll!
Was hat das mit „Realitätssinn“ zu tun wenn „Kommunisten" aufrufen zu wählen für eine pseudolinke, konterrevolutionäre Partei? Das ist Irreführung! Wo soll der parteilose, nichtkommunistische Bürger da noch einen Unterschied machen?
Die „PDS Die Linke“ ist nur eine Pseudo-Opposition zum „Stamokap“ (DKP Vokabular), es ist eine Schande daß kommunistische Besserwisser Kredit geben an diese antikommunistische „Opposition“-Prostitutionspartei.
Ich habe nur meine Meinung gesagt, im Grunde genommen geht es mir nichts an: Sollen die Kommunisten diese giftige Suppen auslöffeln oder weggießen, wie Sie wollen: Ohne mich! Gott sei Dank, wohne ich nicht in der „Modelldemokratie“ BRD.
Grüße aus Flandern,
Nadja Norden,
nach wie vor kritische und mündige DDR-Bürgerin(betont Nichtkommunistin).

Anonym hat gesagt…

Eine APO stand ganz bestimmt nicht auf dem Wahlzettel, ich habe genau hingeschaut. Wo hättest du denn dein Kreuz gemacht, wenn du in Deutschland hättest wählen sollen? Nichtwählen gilt nicht, denn NPD und Republikaner standen - im Gegensatz zur APO - auf dem Wahlzettel und sollen ja nun keine passiven Prozente absahnen. Also: Wen hättest du in Deutschland gewählt und warum? Als Kommunistin? Wenn KEINE Kommunistische Partei auf dem Wahlzettel steht?

Nadja Norden hat gesagt…

@Anonym:
Es liegt eine Begriffsverwirrung vor über APO: Außerparlamentarische Opposition nimmt nicht Teil an den Parlamentswahlen, ist eben „außer“.
Falls ich doch in Deutschland (gezwungen) leben müßte, würde ich für KEINE Partei wählen.
Mir geht aber am meisten gegen den Strich daß Kommunisten oder solche die beanspruchen es zu sein die „PDS Die Linke“ legitimieren und für diese wählen und gar noch andere dazu animieren.
Meines Erachtens sollten Kommunisten sich eine revolutionäre Partei aufbauen, sich eine Massenbasis schaffen, und ERST DANN – falls die Lage es gebietet und ermöglicht – sich am bourgeoisen Parlament beteiligen für Zwecke der revolutionären Agitation und zur Stütze von Teilforderungen ausnutzen.
Zurzeit gibt es im „freien“ Westen noch keine revolutionäre Situation, darauf müssen Kommunisten sich vorbereiten. Falls diese aber eintritt und die Kommunisten über keine revolutionäre und Massenbasis verfügen, werden sie ohnmächtig sein und die Bahn verpassen.
Also nochmals: Ich finde es ein Aberwitz daß Kommunisten die „PDS die Linke“ legitimieren.
Ich wünsche den deutschen Genossinnen und Genossen viel Erfolg im eigenständigen revolutionären Kampf für eine bessere Zukunft , zur Beseitigung der BRD und Gründung einer Deutschen Demokratischen Republik. Das ganze Deutschland soll es sein!
Mit freundliche Grüßen,
Nadja Norden

P.S: Geben Sie sich in eine „Anonym“ Zuschrift wenigstens eine Deckname, das wirkt sympathischer ;-)

Sepp Aigner hat gesagt…

Eine revolutionäre Partei ist nicht zu gründen, sondern die vorhandenen Organisationen sind zu stärken. Wer sich die gegenwärtigen Auseinandersetzungen in der DKP nicht antun möchte - was aber m.E. eine Pflicht für Kommunisten wäre, um den revisionistischen Einfluss zu überwinden - findet, wenn er will, andere kommunistische Organisationen. Einer seit 30 jahren nicht mehr existierenden APO nachzuweinen, ist natürlich eine Möglichkeit, sich herauszuhalten.
Übrigens hat die DKP seinerzeit die APO nicht "verschrieen". Sie war ein Teil dieser Bewegung. Wie es Kommunisten zukommt, hat sie den kleinbürgerlichen Radikalismus und das ultralinke Sektierertum bekämpft, das es in dieser Bewegung gab.(Die "Superkommunisten" von damals, die die KP als "bürgerlich" abgetan haben, waren übrigens Leute wie Trittin, Fischer und Konsorten.)

Ramsay hat gesagt…

WAHLSONNTAG

Ich gebe heut mein Ja dem Kapital.
Wahlsonntag ist. Da bleibt mir keine Wahl.

Peter Hacks

Anonym hat gesagt…

Hallo Sepp Aigner,
Ich kann Dir nur zustimmen, aber muss gleichzeitig ein paar Einwendungen machen: Natürlich wäre es so einfach, in eine bestehende kommunistische Partei einzutreten und meine Sympathie gehört ganz der DKP - auch, weil ich möchte, dass die DKP nicht den Weg der PDL geht ( ich würde mich also zur Gruppe "Theorie & Praxis" zurechnen ). Soweit stimme ich Dir zu, aber inzwischen gibt es - zumindest in dne sog. neuen Bundesländern, viele unorgansierte Marxisten-Lenisten. Frage, wo solle sie hin ?
Es gibt in meinem Umfeld von 50 Km keine DKP ... und mit öffentlichen Verkehjrsmitteln ist es unmöglich, an der Parteiarbeit teilzunehmen. Es ist einfach, zu erklären, dass Kommunisten einfach in bestehende Organistionen beitreten könnten ... Hier hat die DKP ( in den neuen Bundesländern ) versagt. Ich weiss, es ist hier nur eine Kurzfassung und man ,müsste noch viel schreiben, aber dafür ist der
Blog wohl nicht gedacht.
Mit kommunistischen Grüssen, Manfred, hie als Kater bekannt :-)

Anonym hat gesagt…

Entschuldigung für die Tippfehler, ich bin eben ein schussliger Kater :-) ... aber ich denke, das Anliegen wird trotzdem deutlich.

Nadja Norden hat gesagt…

@ Anonym. Klärung einer Angelegenheit: Ich nehme zur Kenntnis daß Sepp Aigner aus der Anonymität herausgetreten ist und sogar einen entsprechenden Blog führt. Damit hat es sich für mich auch gehabt. Für mich ist die „Diskussion“ zu Ende, habe Besseres und Angenehmeres aufs Programm. Tschüß,
Nadja NORDEN

Anonym hat gesagt…

Ich möchte zur Kenntnis geben, dass ich nicht identisch mit Sepp Aigner bin. Meine Kommentare oben (alle nicht unterzeichneten unter "Anonym" außer denen vom Kater) sind von mir.

Zum Thema selbst habe ich allerdings nichts hinzuzufügen, da ich besonders die Kommentare von Sepp Aigner und dem Kater als sehr gelungen sehe und dem für's erste nichts hinzuzufügen habe.

Sepp Aigner hat gesagt…

Katja Norden:
Ich kommentiere nie anonym.
Im übrigen verstehe ich die Schroffheit nicht. Ich hätte Manfred gern geantwortet. Aber das scheint nicht möglich zu sein ?

Anonym hat gesagt…

Dieser Artikel erschien kurz vor den Wahlen in der SN:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.was-demokratisch-ist-entscheiden-wir.eb66719e-5b35-4aab-9486-daa1d159ac3c.html

Antikommunismus pur oder?

red falk

Nadja Norden hat gesagt…

@Sepp Aigner:
‘Tschudlige Genosse, Ich bin Nadja und nicht Katja.
Wenn ich hier tatsächlich „schroff“ ¨überkomme ist es wegen meine unüberwindliche Abneigung über die genannte Organisationen. Ich bitte auch um Entschuldigung daß ich Dir mit jenem Anonym verwechselt habe.
Hier noch ein Hinweis auf einen interessanten deutschen kommunistischen Blog http://sascha313.blog.de
Sonnige Frühlingsgrüße aus Flandern,
Nadja Norden

Nadja Norden hat gesagt…

@Red Falk: Vielen Dank für den interessanten Hinweis. Antikommunistisch pur ist auf jeden Fall: Weder demokratisch noch links: http://www.demokratisch-links.de
Viel "Vergnügen" damit,
Nadja NORDEN

red falk hat gesagt…

Hallo Nadja, Du bist so aufmerksam, aber wirklich k e i n Bedarf. Ich beschäftige mich gerade mit einer anderen Lektüre u. zwar "Unter-Feuer". Die kennst Du sicher o.?

LG nach Flandern red falk

Nadja Norden hat gesagt…

@Red Falk: Das glaube ich Dir gerne daß Du daran kein Bedarf hast. Ich wurde von diesen Halunken mal attackiert infolge meiner Zuschriften im KPD Blog „Die Rostige Laterne“. http://dierostigelaterne.wordpress.com
Ob ich so aufmerksam wäre, das weiß ich nicht.
Kläre mir bitte auf, ich verstehe den Begriff „Unter-Feuer“ nicht. Wirklich nicht. Google verweist nach Filmerzeugnisse und nach Bremerhaven, das kann es wohl nicht sein. Was dann wohl?
Hast Du mit der sozialdemokratischen Kinderorganisation Rote Falken zu tun? Die bestehen hier in Antwerpen als „Rode Valken“ (und wahrscheinlich noch sonst wo in Flandern). Anständige Leute, gefällt mir irgendwie.
Kampfesgrüße zur deutschen Heimat,
Nadja

red falk hat gesagt…

Hallo Nadja, nee überhaupt nicht, eher mit red at. Heute kann ich nur noch aufklären, und der kampf ist offen-siv.commercial

Gruesse nach flandern red falk

Sepp Aigner hat gesagt…

Nadja Norden: Entschuldige bitte den falschen Namen. Deine Antwort erledigt im übrigen meinen Frust.
sascha313 steht auf meiner Favoritenliste.
Was die Organisationen betrifft, bin ich anderer Meinung als Du. In der DKP, der ich angehöre, gibt es zwar eine starke revisionistische Tendenz, gegen die aber ein anderer Teil der Partei ankämpft. Leider stehen so viele Marxisten-Leninisten ausserhalb, so dass das nicht einfach ist.
Für eine Wiederbelebung der APO, wie sie aus der 68er Bewegung hervorgegangen ist, sehe ich keine Chance. Die Erfahrungen sind auch nicht gut. Die führenden Persönlichkeiten kamen fast ausschliesslich aus dem Kleinbürgertum und haben längst entweder aufgegeben und/oder berufliche/politische Karrieren gemacht, mit denen sie verraten haben, was sie einmal so wortradikal vertreten haben. Das ist das normale Ergebnis von Bewegungen, in denen eine revolutionäre Arbeiterbewegung nicht dominiert.

Nadja Norden hat gesagt…

Hallo Claudia,
Da hast Du 100% recht! Der Frank aus Storkow ist ein sympathischer Kerl, aber sein trotzkistisches Zeug taugt in ganzen nicht, ist tödliches Gift.
Kampfesgrüße aus Flandern,
Nadja