Montag, 27. April 2009

Meine Erwartungen an Bundestagsabgeordnete,


das durfte ich heute erfahren, sind doch sehr verschieden von denen der Partei, der ich bisher immer meine Stimme gegeben habe.

Am Wochenende wurde in Hessen und Sachsen-Anhalt um die aussichtsreichen Listenplätze der Partei Die Linke gekämpft.
U. a. bewarb sich die jetzige Bundestags-abgeordnete Elke Reinke aus Aschersleben um den 5., diesen wohl letzten sicheren Platz auf der Landesliste Sachsen-Anhalt.

Nein, sie hat ihn nicht bekommen, jemand anderes hat mehr Stimmen ergattert.
Pikant finde ich allerdings die Begründung, warum Elke Reinke auch nicht für diesen Platz vom Landesvorstand vorgeschlagen wurde.

Zitat junge Welt vom 27.04.2009:

"...Markus Höhn griff auf dem Treffen Reinke und ihre Unterstützer scharf an. Unter anderm warf er ihr erneut 'mangelnde Kooperation mit dem Landesvorstand' vor. Zudem bekräftigte er, Reinke habe sich zu einseitig für die Betroffenen von Sozial- und Arbeitsplatzabbau eingesetzt."

Das muß Frau sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Ich dummes Wählervolk erwarte nämlich ziemlich genau das von einem Abgeordneten der Partei Die Linke. Aber da bin ich wohl auf dem Holzweg.

Kommentare:

Frank hat gesagt…

Guten Morgen, Jeanette: Du bekommts wahrscheinlich in Mainz nicht so viel mit, wie die Genossen (ja, auch ich habe sie lange gewählt und war auch mal selber in dem Verein)sich in letzter Zeit aufführen. Immer schön im A... der anderen etablierten Parteien, denn man will ja koalieren und an die Macht. Und dafür verrät man auch mal wieder die Wähler. SPD light.Leider in großen Teilen nicht mehr wählbar. Tut mir in der Seele Leid.

Jeanette hat gesagt…

Du hast recht Frank, vieles bekomme ich sicher nicht mit, weil Die Linke hier kein so ständiges Thema ist. Aber aus genau dem Grund kommt hier täglich die jW ins Haus geflogen und ja ab und zu schaue ich auch noch ins ND, obwohl das ja den gleichen Weg gegangen ist und ihren Untertitel nicht mehr verdient. Und auch ja, sie ist kaum noch wählbar.