Montag, 13. April 2009

Osterpredigt


"Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes. "

Dieses Zitat ist bekanntlich von Marx und damit der letzte Satz seine Gültigkeit behält, hat der römisch-katholische Bischof Walter Mixa mal wieder ordentlich vom Leder gezogen.

"Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen" wird der Militärbischof in der Welt und der Süddeutschen Zeitung zitiert, wohlwissend, daß zumindest der Faschismus so gottlos nicht war, sondern nur die schweigende Unwilligkeit des damaligen Heiligen Vaters Pius XII. dem Faschismus gegenüber hervorgerufen hat.

Dafür hat dann der Vatikan aktiv die Flucht von Faschisten nach Südamerika über den Römischen Weg bzw. die Rattenlinie unterstützt.
Von der Geschichte, den Kreuzzügen, der Hexenverbrennung - alles im Namen Gottes - will ich gar nicht sprechen.

Sieht der Bischof die Macht der Kirche in Deutschland und Europa gefährdet? Seit Jahren nimmt die Zahl der Gläubigen vor allem in Afrika zu, allerdings hat Benedikt XVI. auch gleich für eine zukünftige Reduzierung gesorgt, indem er seinen neuen "Untertanen" den Gebrauch von Kondomen zum Schutz vor Aids untersagte. Sterben im Namen Gottes - menschlich und der Himmel auf Erden?

Es sind für nicht mal 4 Monate des Jahres 2009 schon ziemlich viele Fettnäpfchen, in die Vertreter der römisch-katholischen Kirche getreten sind.


Bildnachweis: Bischöfliche Pressestelle Bistum Augsburg (IBA)

Kommentare:

Frank hat gesagt…

Eigentlich gehört sowas wegen Volksverhetzung angezeigt. Aber es findet sich sicher kein Staatsanwalt.

Anonym hat gesagt…

Das liegt daran, dass die Kirche ein einziger Fettnapf ist, und es ist
jedem zu raten, diese zu verlassen,
um sich nicht mitschuldig zu machen
an der menschenverachtenden Politik
derselben. Wer Mitglied bleibt, auch noch mit Kirchensteuern für die Fort-
setzung dieser Politik einsteht,
sollte sich klar sein, dass er an
der Vernichtung von Millionen
Menschen (AIDS, wie Du schon sagtest)
beteiligt ist.
Anne